Bild: Leiterplatte aus dem Hause ANTRIMON.
Die Besichtigung des Unternehmens hat den Anwesenden spürbar gezeigt, wie Wertschöpfung im Hochpreisland Schweiz stattfindet: Ein grosses Mass an Offenheit, technische Expertise und Unternehmergeist, verbunden mit einer konsequenten Ausrichtung auf Innovation. Die Produkte der ANTRIMON Gruppe werden weltweit nachgefragt. Ermutigend ist der Umstand, dass das Unternehmen in Muri seinen Hauptsitz hat. «Der Zugang zu den besten Fachkräften ist dabei eine Königsdisziplin», führt Stefan T. Schimon aus. Als Nachteil erweist sich die mangelnde Anbindung des Industriegebiets von Muri an den Bahnhof. Hier wären Verbesserungen dringend notwendig.
Offenheit in technischer Hinsicht und auch was die Zusammenarbeit mit anderen Firmen betrifft, ist einer der zentralen Werte, welche das Unternehmen vorantreibt. So hat die ANTRIMON Gruppe das ehemalige AWM-Gebäude an der Gotthardstrasse in Muri erworben und stellt anderen Firmen im Bereich der Mechatronik Flächen zur Verfügung. Dazu hat sie den Mechatronikpark «Gotthard 3 – Kompetenz in Mechatronik» geschaffen.
Flächen im Park nutzt auch die MICHEL ITC AG. Die Firma hat sich auf Eingabesysteme, Kennzeichnungen und das Branding für Maschinen und Geräte spezialisiert. MICHEL ITC AG und die ANTRIMON Gruppe kooperieren in vielfältiger Weise und der Umstand, dass beide Firmen unter demselben Dach untergebracht sind, bringt grosse Vorteile. «Wir sind zwei KMU mit starker internationaler Ausrichtung» führt Rolf Michel, Inhaber und CEO der MICHEL ITC AG aus. Auch hier zeigt sich: Mit geschickten Kooperationen mit anderen Firmen, einem hohen Mass an Fachwissen und internationaler Ausrichtung lässt sich Wertschöpfung generieren.